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FAQ - Gern gefragt

Was sind ECTS-Punkte?

ECTS steht für European Credit Transfer System. Die ursprüngliche Idee ist, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Dies ist möglich durch den Erwerb von Leistungspunkten (Credit Points, Credits), das sind Anrechnungseinheiten, die durch Leistungsnachweise erworben werden.
Für ein erfolgreich absolviertes Modul werden Credit Points (CP), die der durchschnittlichen Arbeitslast des Studiums (''work load'') und der einzelnen Module Rechnung tragen sollen vergeben. Grundlage für die Vergabe von Credit Points nach ECTS-Standard ist die Annahme eines in Stunden gemessenen durchschnittlich zu leistenden Arbeitsaufwandes für das Studium. Die Annahme ist ein Aufwand von 1800 Stunden pro akademischen Jahr, der sich in 60 CP ausdrückt. Ein CP entspricht daher 30 Arbeitsstunden.
Bei Nichtbestehen eines Moduls werden für die Teilleistungen keine CP angerechnet.

Wie bekomme ich ECTS-Punkte?

Sie erhalten Credit Points indem Sie zuerst ein Modul entsprechend belegen(!) und die in der Modulbeschreibung geforderten Leistungsnachweise erbringen. Die Punkte werden Ihnen dann automatisch vom Prüfungsamt gut geschrieben. Es sind keine zusätzlichen schriftlichen Bescheinigungen notwendig.
Bei erfolgreichem Abschluss des Moduls werden Ihnen alle vorgesehenen Punkte angerechnet, unabhängig von der konkreten Benotung. Umgekehrt werden keine Punkte angerechnet, wenn das Modul nicht erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Anzahl der erreichten Punkte misst also nur die Zahl der erfolgreich beendeten Module, nicht jedoch wie gut die Module abgeschlossen wurden.

Was ist ein Modul?

Ein Modul ist eine Lehreinheit, die fachlich sinnvoll aus ein bis mehreren Lehrveranstaltungen zusammengesetzt ist. Ein Modul kann sich über ein, zwei oder drei Semester erstrecken. Jedes Bestandteil eines Moduls (Teilmodule) - dazu gehören auch mündliche oder schriftliche (Teil-) Modulprüfungen - wird entsprechend dem mit der Teilnahme verbundenen Zeitaufwand mit Credit Points gewichtet und in einer Modulabschlussbescheinigung benotet.

Wie belege ich ein Modul?

Siehe dazu die Anleitung zur Übungsanmeldung für Veranstaltungen des Instituts für Mathematik. Diese Modulbelegungsprozedur beinhaltet auch eine Einteilung in die einzelnen Übungsgruppen!

Was ist, wenn ich die Anmeldefrist versäumt habe?

Das sollte Ihnen nicht passieren! Formal können Sie dann an der zugehörigen Modulprüfung nicht teilnehmen und verlieren entsprechend Zeit.
Innerhalb des Instituts können wir Ihnen nicht weiterhelfen. Ob ein Canossagang zum Prüfungsamt noch hilft muss die dortige Praxis zeigen. Verlassen Sie sich keinesfalls darauf!

Wie oft darf ich ein Modul wiederholen?

Grundsätzlich gibt es keine Beschränkung der Anzahl der Wiederholungen eines Moduls oder Teilmoduls. Beachten Sie aber die einzelnen Modulbeschreibungen.
Es sind jedoch allgemeine Fristen wie die maximal acht Semester für den Bachelor-Studiengang, sowie für die Grundlagen- und Orientierungsprüfung zu beachten.
ABER: Ist ein Modul erfolgreich abgeschlossen, kann es nicht mehr wiederholt werden! Es ist also nicht möglich ein bestandenes Modul nachträglich zu verbessern.

Was ist die Grundlagen- und Orientierungsprüfung?

Nach dem ersten Semester wird der erfolgreiche Abschluss eines Teilmoduls aus einem der beiden Module Analysis oder Lineare Algebra als Grundlagen- und Orientierungsprüfung gewertet. Kann dies nicht spätestens nach dem zweiten Semester nachgewiesen werden, gilt der Bachelor-Studiengang als endgültig nicht bestanden.
Entsprechend wird nach dem zweiten Semester der erfolgreiche Abschluss eines der beiden Module Analysis oder Lineare Algebra als Grundlagen- und Orientierungsprüfung gewertet, die spätestens nach dem dritten Semester bestanden sein muss.

Wie setzt sich die Endnote zusammen?

Die Endnote setzt sich mit dem Gewicht 165/180 aus der Studienfachnote und mit dem Gewicht 15/180 aus den Schlüsselqualifikationen zusammen.
Die Studienfachnote setzt sich aus den Noten der Pflicht- und Wahlpflichtmodule zusammen. Die einzelnen Modulnoten werden nach den zugehörigen ECTS-Punkten gewichtet und gemittelt.
In die Note der Schlüsselqualifikationen geht zu 5/15 die Note des Abschlusskolloquiums ein, zu 10/15 der Mittelwert der Noten der allgemeinen Schlüsselqualifikationen (10 ECTS). Dabei müssen Noten von numerisch benoteten Schlüsselqualifikationen im Umfang von mindestens 8 ECTS-Punkten eingebracht werden.