Dmitri Nedrenco
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Zimmer 30.03.013, Mathematik West
Telefon: 0931-31-88849

Axiomatisieren lernen mit Papierfalten

Vorlesungsnummer: 08 01270; Kursbezeichnung: M-PRA-1; Sommersemester 2015.

In diesem Kurs wollen wir Papierfalten aus der mathematischen Perspektive betrachten.
Folgende Fragen werden gestellt und beantwortet: Kann man Papierfalten axiomatisch behandeln? Was bedeutet »Konstruieren mittels Falten von Papier«? Vielmehr: Was ist überhaupt eine sinnvolle Definition von Papierfalten?
Anhand interessanter Faltungen in Abwechslung mit Tafelanschrieben und Workshops versuchen wir verschiedene Themen der Origamiforschung zu beleuchten. Insbesondere werden wir regelmäßig über einen Einsatz des Papierfaltens im Mathematikunterricht diskutieren.
Dieser Kurs richtet sich an gymnasiale Lehramtskandidaten aller Fachsemester.

Folgende Themen werden im Kurs behandelt:

  • Konstruktion von regelmäßigen n-Ecken;
  • klassische Probleme der Geometrie;
  • Auflösen von kubischen Gleichungen mittels Papierfalten;
  • Flachfaltbarkeit;
  • Konstruktion von 3D-Objekten ausgehend von 2D-Faltmustern.
Es ist kein Ziel des Kurses, Weihnachtssterne zu falten.

Literaturauswahl

  • Thomas Hull, Project Origami, CRC Press, 2013 — im Semesterapparat erwartet
  • John Montroll, Origami Polyhedra Design, A K Peters, 2009 — ausleihbar
  • Reinhard Schmitt-Hartmann, Wilfried Herget, Papierfalten im Mathematikunterricht, 2013
  • Robert Geretschläger, Geometric Origami, Arbelos, 2007 — im Semesterapparat
  • George E. Martin, Geometric Constructions, Springer, 1998 — im Semesterapparat
  • George E. Martin, The foundations of geometry and the non-Euclidean plane, Springer, 1998
  • David Cox, Galois Theory, Chapter 10.3., Wiley, 2012 — ausleihbar

Weitere Quellen