Dmitri Nedrenco
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Zimmer 30.03.013, Mathematik West
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Axiomatisieren lernen mit Papierfalten

Vorlesungsnummer: 08 01270; Kursbezeichnung: M-PRA-1; Wintersemester 2018/19.

Der Kurs fand montags von 14:15 Uhr bis 15:45 Uhr im Raum 00.106 im BSZ statt.

In diesem Kurs haben wir Papierfalten aus einer mathematischen Perspektive betrachtet. Folgende Fragen wurden gestellt und beantwortet: Kann man Papierfalten axiomatisch behandeln? Was bedeutet »Konstruieren mittels Falten von Papier«? Vielmehr: Was ist überhaupt eine sinnvolle Definition von Papierfalten? Anhand interessanter Faltungen in Abwechslung mit Tafelanschrieben und Workshops versuchten wir verschiedene Themen der Origamiforschung zu beleuchten. Insbesondere diskutierten wir über einen Einsatz des Papierfaltens im Mathematikunterricht.

Ferner beschäftigten wir uns im letzten Drittel des Kurses mit modernen Fragen der euklidischen Geometrie und diskutierten ihre wichtigen Bausteine.

Dieser Kurs richtete sich an gymnasiale Lehramtskandidaten aller Fachsemester.

Folgende Themen wurden im Kurs behandelt:

  • Konstruktion von regelmäßigen n-Ecken;
  • klassische Probleme der Geometrie;
  • Auflösen von kubischen Gleichungen mittels Papierfalten;
  • Flachfaltbarkeit;
  • Axiomatische Behandlung der euklidischen Ebene.
  • Es war kein Ziel des Kurses, Weihnachtssterne zu falten.

Es wurden keine Vorkenntnisse benötigt (wobei Einführung in die Algebra hilfreich ist).

Literaturauswahl

  • Thomas Hull, Project Origami, CRC Press, 2013
  • John Montroll, Origami Polyhedra Design, A K Peters, 2009 ,
  • Reinhard Schmitt-Hartmann, Wilfried Herget, Papierfalten im Mathematikunterricht, 2013
  • Robert Geretschläger, Geometric Origami, Arbelos, 2007
  • George E. Martin, Geometric Constructions, Springer, 1998
  • David Cox, Galois Theory, Chapter 10.3., Wiley, 2012

Weitere Quellen